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Ready for take-off 🚀

Ab geht’s, hier ist Digital Discovery #1! 🥳

Dieser Artikel erschien zuerst als Newsletter am 26. November 2020. Melde dich jetzt für Digital Discovery an und erhalte immer die neuste Ausgabe per Mail!

Der Gedanke zu Digital Discovery kam mir, weil ich immer wieder witzige Fundstücke aus den Weiten des digitalen Marketings an Freunde oder Kollegen verschicke. Warum nicht vernünftig aufbereiten und einer größeren Menge an Menschen zugänglich machen? Deshalb findest du künftig in diesem Newsletter eine wilde Mischung verschiedenster Empfehlungen - von großartigen Websites, über spannende Marketingkampagnen bis zu Tipps & Tricks, die den Job einfacher machen.

# Dialog unter Fischen

Ich liebe private Portfolios. Oft stecken in diesen kleinen Projekten Spielereien der Ersteller, welche der Seite Persönlichkeit verleihen. Und häufig genug würden 1-2 dieser Spielereien auch deutlich größeren Websites das besondere Etwas verleihen. Ein tolles Beispiel für ein vermeintlich kleines Detail ist das Portfolio von Will Boyd.

Auf den ersten Blick ein klassischer Entwicklerblog (es heißt definitiv der Blog 😁), erweckt ein Klick auf den kleinen rosa Fisch die Seite zum Leben. Denn dann wird geklärt, wer Will überhaupt ist - und was das Toast-Icon eigentlich soll.

Hinweis: Ich habe beim ersten Besuch die gesamte Animation angeschaut. Die ist nicht kurz. Wenn du jetzt gerade wichtige Dinge zu tun hast, besuche die Seite lieber nicht 😅

# Apple, Retter der Daten

Apple spielt sich gerne als das große Datenschutzunternehmen auf. Die Folge ist die ITP, die Intelligent Tracking Prevention. Mit jeder neuen Safari-Version kommen neue Regeln dazu, die den Missbrauch von Nutzerdaten erschweren soll. Sei es durch das Blocken von Third-Party-Cookies, dem Abschneiden von Verweisdaten oder der grundsätzlichen Einwilligung bei Datensammlungen in Apps. Je strenger diese Regeln werden, desto mehr werden die täglichen Arbeitsmittel vieler Marketer eingeschränkt.

Für Fragestellungen wie “Wieviele unterschiedliche Nutzer haben diesen Monat meine Website besucht?” benötigt auch Google Analytics eine Möglichkeit, den Nutzer wiederzuerkennen. Meist geschieht das durch Cookies.

Mitte des Jahres der große Aufschrei: Safari blockt Google Analytics! Grund für die Aussage war die neue Version 14, bei denen Google Analytics (neben vielen weiteren Trackingtools) als blockierter Tracker aufgeführt wird. Simo Ahava (schaut euch unbedingt seine Website an, es gibt kaum eine Frage über Google Analytics oder Google Tag Manager, die er nicht beantwortet) stellt klar: so schlimm ist es alles nicht. Auch Safarinutzer werden weiter durch Google Analytics gemessen.

# Wer braucht schon E-Mails?

Die erste Ausgabe Digital Discovery und schon stelle ich so eine Frage 😅

Bist du manchmal auch von E-Mails genervt? Ein ewiges Ping-Pong-Spiel, epische Texte und außerdem sind Chattools doch sowieso die Zukunft. Manchmal zumindest. Wer keine Lust mehr auf seine alte Mailadresse hat, kann bei BYE eine neue beantragen. Die Features sind umfangreich: für nur 69 Cent im Monat erhaltet ihr eine @bye.fyi-Adresse. Jede Mail wird automatisch gelöscht. Kein Ärger durch Spionage-Pixel mehr, Bilder von James Bond kommen nicht durch. Außerdem erhält ein Kongressabgeordneter eine Kopie jeder empfangenen Mail.

Wer das alles für Schwachsinn hält: Völlig korrekt. Stimmt der Footer, verdient Thinko mit diesem Schwachsinn aber trotzdem ca. 300 $ jeden Monat 😂

Die Landingpage ist in jedem Fall großartig und einen Blick wert!

# Google austricksen

Kennst du schon Google Lighthouse? Das in Chrome eingebaute Analysetool prüft deine Website auf Geschwindigkeit, Barrierefreiheit, best Practices und Suchmaschinenoptimierung. Ausgegeben werden konkrete Optimierungstipps, wie deine Website besser werden kann. 100 Punkte Barrierefreiheit heißt also “Alles super”, oder?

Manuel Matuzovic trickst das gesamte System aus - und baut eine nicht nutzbare Website mit voller Punktzahl. Was wir daraus lernen? Keinem System blind vertrauen und immer selbst testen.